11 Juni 2019

Der Kopf hinter dem Handicare-Tool

Leichter, einfacher und effektiver: Jesper feilt daran, unser Handicare-Tool Photo Survey zum Ausmessen von Treppen immer weiter zu verbessern. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit und was für ihn das Wichtigste an seinem Job ist!

Was ist deine Aufgabe bei Handicare?

Ich arbeite ständig daran, die Messapparatur zu verbessern und dafür zu sorgen, dass alles optimal funktioniert. So können die Treppenliftberater ihre Arbeit besser erledigen und die richtigen Ratschläge geben.

Was ist beim neuen Messgerät anders geworden?

Es ist vor allem viel leichter geworden. Ein kleines Köfferchen, das nur 3,5 Kilo wiegt. Damit können sich die Berater prima beim Hausbesuch sehen lassen. Außerdem haben wir die Nutzerfunktionen so verbessert, dass es jetzt viel einfacher ist, eine komplette Messung zu machen. Die Berater waren einfach zu lang im Haus der Kunden. Wir haben die Zeit jetzt um zwei Drittel reduziert und der Kunde bekommt beinahe live eine 3-D-Animation, wie der Treppenlift auf seiner Treppe aussieht.

Was hat sich in den vergangenen Jahren auf technischem Gebiet getan?

Die technische Entwicklung geht extrem schnell voran. Aber nicht alle Möglichkeiten, die sich da auftun, sind auch sinnvoll. Wir haben uns mit verschiedenen neuen Technologien beschäftigt. Aber in vielen Fällen wird der Messvorgang dadurch nicht unbedingt einfacher. Da muss man sich dann ehrlich fragen: Was haben unsere Kunden davon?

Wie seid ihr beim neuen System auf die Bedürfnisse der Treppenliftberater eingegangen?

Unserer neues Gerät ist zwar verbessert, aber wir haben das alte System nicht komplett auf den Kopf gestellt. Für unsere Händler ist das ein vertrautes System. Darum ist es auch nicht die effizienteste Lösung, alles zu verändern.

Wie lange arbeitest du bei Handicare und wie bist du an deinen heutigen Job gekommen?

Ich habe vor fünf Jahren als Praktikant im Marketing angefangen. Und ich bin geblieben! Meine Aufgabe hat sich dahingehend verändert, dass ich den Bedarf auf dem Markt ermittle und diesen Bedarf dann in eine technische Lösung übersetze.

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Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit?

Ich habe zuerst viel hinter den Kulissen gearbeitet. Dann bekam ich die Möglichkeit, einen Schritt weiter zu gehen. Ich durfte unsere Ideen und Produkte auf Messen und bei Vorträgen vor großem Publikum präsentieren. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das richtig viel Spaß macht. Das war für mich die Krönung meiner Arbeit.
Ich habe mich um alles bei dem Gerät gekümmert und selbst daran geschweißt und gefräst, um es fertig zu bekommen. Und dann das eigene Baby auf der Messe vorzustellen, die positiven Reaktionen der Besucher zu hören, das ist schon super. Ich habe zum Beispiel auf der Rehacare in Essen eine Dame gesprochen, die noch mit einem 25 kg schweren Koffer auf Hausbesuch gegangen ist. Sie war wirklich dankbar, dass sie jetzt nur noch mit 3,5 kg unterwegs zu sein braucht. Das finde ich die schönste Belohnung für meine Arbeit.