02 Januar 2019

Gute Vorsätze? So halten Sie sie auch wirklich ein!

Ein frohes neues Jahr!

Gehören Sie auch zu denjenigen, die sich zum Start des neuen Jahres vorgenommen haben, etwas besser zu machen? Dann gehören Sie laut einer Umfrage von Forsa zu den 40 Prozent der Deutschen, die gute Vorsätze für 2019 gefasst haben. Ganz oben auf der Vorhabenliste stehen übrigens „Stress vermeiden oder abbauen“ (62%), dicht gefolgt von „Mehr Zeit mit Familie & Freunden verbringen“ (60%) und „Mehr Sport / Bewegung“ (57%).

Was immer Sie sich vorgenommen haben, die Chancen stehen gut, dass Sie Ihre guten Vorsätze schon wieder über Bord geworfen haben, bevor der Monat überhaupt zu Ende ist. Woran liegt das? Und was können Sie tun, damit Sie es doch ans Ziel schaffen? Unsere 5 Tipps helfen Ihnen dabei, bei der Stange zu bleiben.

 

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1. Nichts überstürzen!

Es wäre natürlich fantastisch, wenn Sie in einem Schlag alle schlechten Gewohnheiten ablegen könnten. Aber die Praxis sieht leider viel komplizierter aus! Wahrscheinlich haben Sie es nicht nur einmal erlebt, dass sich Ihre guten Vorsätze nach wenigen Wochen in Gefälligkeit aufgelöst haben. Ein Grund dafür kann sein, dass Sie sich nicht das Richtige vorgenommen haben. Nehmen Sie sich darum lieber ein bisschen mehr Zeit, Ihre Pläne gut auszuarbeiten und herauszufinden, was für Sie selbst wirklich wichtig ist. Haben Sie Ihren den Vorsatz gefasst, weil andere Sie dazu gedrängt haben oder weil es darum geht, gesellschaftliche Vorstellungen zu erfüllen? Sie selbst sind der beste Grund, sich anzustrengen!

2. Warum überhaupt etwas verändern?

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und wenn es um Veränderungen geht, wehren wir uns alle erst einmal dagegen. Instinktiv fühlen wir uns mit unseren alten Gewohnheiten sicher und bequem und dann sollen wir auf einmal dagegen ankämpfen. Darum ist es auch nicht so verwunderlich, dass wir uns dagegen sträuben, sie zu verändern. Aber andererseits wäre es beunruhigend, wenn wir uns nicht weiter entwickeln wollten. Denn wir alle haben bestimmte Verhaltensmuster, die nicht gut für uns sind: zum Beispiel Rauchen, zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf usw. Manchmal ist es gut, diese Muster zu durchbrechen. Dabei kann es Ihnen helfen, wenn Sie sich ganz genau ausmalen, wie schön es in Zukunft ist, wenn Sie zum Beispiel das Rauchen aufgegeben haben und Ihre Kondition viel besser geworden ist.

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3. In kleinen Schritten

Warum sollten Sie im Januar plötzlich einen ganz neuen Lebensstil beginnen, wenn Sie schon seit Jahren mit ungesunden Gewohnheiten leben? Wen führen Sie damit hinters Licht? Genau, niemand anderen als sich selbst. Stellen Sie stattdessen einen realistischen Plan mit kleinen Etappenzielen auf, die Sie auch wirklich erreichen können. Wenn Sie sich zu viel auf einmal vornehmen, kann das zu Frustrationen führen.

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4. Konkrete Pläne machen

Ihr Vorsatz sollte absolut klar und deutlich sein. Ein konkretes Ziel zu fassen ist viel wichtiger, als sich nur vage vorzunehmen „Ich will abnehmen“. Sie brauchen genauere Vorhaben. Wie viel möchten Sie abnehmen? Und in welchem Zeitraum? Wenn Ihr Ziel lautet: „In den nächsten 2 Monaten 2,5 Kilo abspecken“, ist es viel wahrscheinlicher, dass Sie es erreichen. Horchen Sie in sich selbst hinein, in welchen Situationen Sie ungesund Essen oder Trinken. Erkennen Sie Ihre Schwächen. Das Problem mit schlechten Gewohnheiten ist, dass, Sie sich selbst antrainieren, Ihr Verhalten bei Wiederholung mit bestimmten Auslösern in Verbindung zu bringen. Wenn Sie Ihre Gewohnheiten besser kennenlernen, kommen Sie darauf, welche Auslöser Sie schwach machen? Stellen Sie sich vor, dass Sie abnehmen wollen, aber jeden Abend vor dem Fernseher einen Sack Chips wegfuttern. Dann können Sie mit einem kleinen Schritt schon viel verändern. Nehmen Sie sich zum Beispiel vor: immer wenn ich Fernsehe, esse ich nur Obst.

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5. Fortschritt verfolgen

Wenn es ums Abnehmen geht, ist es natürlich einfach, Ihren Fortschritt zu messen. Aber auch bei anderen Zielen ist es wichtig, dass Sie Ihren Fortschritt verfolgen. So bleiben Sie motiviert. Hier ist manchmal ein bisschen mehr Kreativität gefragt. Schreiben Sie ein Tagebuch, kreuzen Sie die Tage im Kalender an, an denen Sie es geschafft haben, ins Schwimmbad zu gehen oder machen Sie Vorher-Nachher-Fotos von Ihren Schränken, wenn Sie Ihre Wohnung ausmisten. Wenn Sie Ihre Fortschritte bewusst festhalten, haben Sie mehr Erfolg, egal um welches Vorhaben es geht.

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Glauben Sie an sich selbst

Rechnen Sie damit, dass auch mal etwas schief geht. Dann ist der Trick, den Faden einfach wieder aufzugreifen und sich selbst nicht zu viel Vorwürfe zu machen. Vielleicht war Ihr Plan nicht ganz realistisch und Sie sollten ihn anpassen. Wenn Sie sich nicht an Ihr Vorhaben gehalten haben und zum Beispiel einmal zu viel gegessen und getrunken haben hilft es Ihnen, am nächsten Tag etwas zu erledigen, dass Ihnen ein gutes Gefühl gibt. Erledigen Sie zum Beispiel etwas, dass Sie schon lang vor sich her geschoben haben!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihren guten Vorsätzen und ein gesundes, glückliches 2019!