12 Juni 2018

Mit über 80 noch in den eigenen 4 Wänden? 10 Tipps

So lange wie möglich zu Hause zu wohnen, das ist der Wunsch sehr vieler Senioren. Im vertrauten Haus, in der vertrauten Umgebung alt werden. Welche Maßnahmen können Sie ergreifen, damit Sie so lange wie möglich in Ihrem vertrauten Zuhause bleiben können? Handicare hat 10 Tipps für Sie zusammengestellt. 


1. Bitten Sie um Hilfe! 

Länger selbstständig zu Hause wohnen bedeutet nicht, dass Sie nicht um Hilfe bitten dürfen. Eine helfende Hand kann sehr angenehm sein. Sie können Nachbarn oder die Familie um Hilfe bitten, Sie können aber auch Menschen außerhalb Ihrer direkten Umgebung fragen, die dazu bereit sind. Auf netzwerk-nachbarschaft.net können Sie nach jemandem suchen, der Sie gerne bei allen möglichen Dingen unterstützt. 


2. Gehen Sie vor die Tür  10tips_image.jpg

Drinnen sitzen erscheint reizvoll – sicher in den eigenen 4 Wänden. Frische Luft wird Ihnen aber guttun. Machen Sie einen kurzen Spaziergang zum Supermarkt oder gehen Sie eine Runde durch den Park. Das können Sie natürlich alleine machen, aber wenn Sie sich dafür mit jemandem verabreden, haben Sie nicht so schnell eine Ausrede, es ausfallen zu lassen. Und gleichzeitig treffen Sie wieder andere Menschen. -Zwei Fliegen mit einer Klappe.-


3. Testen Sie Ihre eigenen 4 Wände auf altersgerechtes Wohnen

Ist Ihr Haus bereit für die Zukunft? Handicare hat extra für Sie den Länger-Zuhause-Wohnen-Test entwickelt. Damit können Sie prüfen, ob Ihr Haus dafür geeignet ist, dass Sie noch lange darin wohnen bleiben. Notieren Sie sich, welche Anpassungen notwendig sind, um langfristig sicher wohnen zu können.  


4. Überlegen Sie sich rechtzeitig, welche Hilfsmittel notwendig sein könnten. 

Man tendiert oft dazu, mit der Benutzung von Hilfsmitteln wie einem Rollator oder einem Treppenlift zu spät anzufangen. Wenn Sie diese frühzeitig nutzen, bleiben Sie in Bewegung und Sie reduzieren die Sturzgefahr. Wussten Sie, dass jeder Dritte im Alter zwischen 65 und 80 in den letzten zwei Jahren mindestens ein Mal gestürzt ist? Wenn Sie erkennen, dass die frühzeitige Nutzung sinnvoll ist, können Sie es vermeiden, Ihre vertraute Umgebung verlassen zu müssen. 


5. Bleiben Sie in Bewegung

Bewegung hält Sie aktiv und fit. Ihre Gelenke und Muskeln werden sich weniger steif anfühlen, wenn Sie sie regelmäßig nutzen. Es gibt viele Sportarten, die man auch im Alter ausüben kann. Wie wäre es beispielsweise mit Yoga? Es gibt unzählige Sport- und Bewegungsvereine, auch speziell für Senioren, die Sie gerne begrüßen. 


6. Regelmäßig Lüften

Lüften ist gut für Ihre Gesundheit, sowohl für die körperliche als auch für die geistige. Wenn Sie morgens und abends die Fenster kurz öffnen, um durchzulüften, werden Sie schnell merken, wie erfrischend das ist. 


7. Bleiben Sie auf dem Laufenden

Wenn Sie im Fernsehen, Radio, der Zeitung oder dem Internet die Nachrichten verfolgen, bleiben Sie auf dem Laufenden. Sie kommen leichter ins Gespräch, wenn Sie wissen, was in der Welt und im Leben der Menschen um Sie herum vor sich geht. 


8. Behalten Sie Ihre Hobbys bei oder suchen Sie sich ein neues. 

Ein Hobby beschäftigt Sie und bringt Sie unter Leute. Karten spielen, Puzzeln, Bridge oder Stricken bieten Ihnen Zeitvertreib und in Vereinen oder Klubs können Sie Zeit mit Gleichgesinnten verbringen. Sie haben kein Hobby? Überlegen Sie, was Ihnen Spaß machen könnte, und finden Sie heraus, ob Sie es in einer Gruppe betreiben können. 


9. Treffen Sie feste Verabredungen mit Verwandten und Bekannten

Einsamkeit bei Senioren kommt immer häufiger vor. Der feste Freundes- oder Familienkreis wird kleiner oder ist nicht mehr so aktiv. Die Hemmschwelle, sich doch mit jemandem zu verabreden, wird schnell höher und die Tage vergehen. Durch feste Verabredungen haben Sie etwas, worauf Sie sich freuen können. Eine Verabredung zur wöchentlichen Tasse Kaffee oder zu einem gemeinsamen Spaziergang ist schnell getroffen. 

 

10. Benutzerfreundliche Geräte & "Smart Home"

Es kommen immer mehr benutzerfreundliche Geräte auf den Markt. Denken Sie nur an Telefone und Fernbedienungen mit großen Tasten. Außer derartigen Geräten gibt es auch viele neue Techniken, die das Haus intelligenter machen. Diese nennt man "Smart Home". Eine Klingel mit Gegensprechanlage oder eine Fernbedienung, um das Licht im Haus ein oder aus zu schalten. Eines der bekanntesten für Senioren ist der Alarmknopf. Wussten Sie, dass es diesen mittlerweile auch in schönen Armbanduhren gibt? Dadurch wird er häufiger mit sich getragen.  So ein sicheres Gefühl ist doch schön, oder? 


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