31 Oktober 2018
Autor
Katja van Driel

Tipps für einen besseren Schlaf

Kennen Sie das auch? Sie wälzen sich nachts stundenlang im Bett hin und her, es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Sie endlich eingeschlafen sind; nachts wachen Sie immer wieder auf.

Schlafstörungen sind besonders bei älteren Menschen keine Seltenheit. Manchmal helfen aber schon ein paar einfache Tricks, um Ihre wohlverdiente Nachtruhe zu finden und morgens gut erholt aus den Federn zu kommen.

Senioren schlafen anders

Viele Menschen sind der Meinung, dass schlechter Schlaf ganz einfach zum Alter dazu gehört. Das stimmt so aber nicht. Mit den Lebensjahren verändert sich allerdings unser Schlafmuster. Wir schlafen weniger tief, weniger lang und die Tiefschlafphasen werden kürzer. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, mit diesen Veränderungen umzugehen und der Schlaflosigkeit ein Schnippchen zu schlagen.

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Feste Rituale für erholsame Nächte

Manche zählen Schäfchen, andere trinken ein Glas warme Milch. Was auch immer Sie vor dem Schlafengehen machen: Ein festes Ritual hilft Ihnen, sich zu entspannen und gibt Ihrem Körper das Signal, zur Ruhe zu kommen. Sie können es auch mit einer Tasse Kräutertee, entspannender Musik, einem guten Buch oder einem Spaziergang um den Block versuchen. Welche Gewohnheit Ihnen beim Herunterkommen hilft, ist vor allem eine Typenfrage. Finden Sie es heraus!

Finger weg von Kaffee und Alkohol

Jeder weiß, das Kaffee ein Wachmacher ist. Wie lange seine Wirkung vorhält, ist allerdings individuell unterschiedlich. Es kann sein, dass Ihnen schon eine Tasse Kaffee am Nachmittag schlaflose Nächte bereitet. Darum lohnt es sich, auszuprobieren ob Sie besser schlafen, wenn Sie weniger oder weniger spät Kaffee trinken.
Auch Alkohol kann Schuld daran haben, wenn die erholsame Nachtruhe ausbleibt. Vor allem in größeren Mengen führt Alkohol häufig dazu, dass wir eher wach werden und weniger tief schlafen.

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Ihr Schlafzimmer ist nur zum Schlafen da

Trainieren Sie Ihr Gehirn darauf, Ihr Schlafzimmer nur mit Schlaf in Verbindung zu bringen. Gerade, wenn Sie häufig nachts wachliegen, sollten Sie nicht im Bett lesen oder fernsehen. Im Idealfall legen Sie sich immer erst dann ins Bett, wenn Sie auch tatsächlich müde sind. Und wenn Sie merken, dass Sie in der Nacht länger als eine halbe Stunde wach liegen, können Sie besser aufstehen und etwas anderes machen, anstatt ins Grübeln zu verfallen oder sich mit dem Gedanken zu quälen, dass Sie wieder mal keinen Schlaf finden können.

Aktiv an der frischen Luft

sleep_1539265567-1.jpgWer seinen Tag aktiv verbringt, zum Beispiel mit Spaziergängen oder Schwimmen, kann am Abend besser einschlafen. Auch wenn Sie nicht mehr so mobil sind, ist frische Luft gesund für Sie. Halten Sie sich jeden Tag mindestens eine Stunde im natürlichen Tageslicht auf,  um Ihre biologische Uhr im Rhythmus zu halten.

Holen Sie sich professionelle Hilfe

Geben Sie die Hoffung nicht auf, wenn Sie an Schlafmangel leiden und nichts zu helfen scheint, denn es gibt Spezialisten, die Ihnen helfen können. Wenden Sie sich zuerst an Ihren Hausarzt. Dieser kann einschätzen, ob Ihre Schlafprobleme eventuell duch Medikamente oder Krankheiten wie Depressionen, Schlafapnoe oder das Restless-Legs-Syndrome verursacht werden. Falls nötig, kann Ihr Hausarzt Sie auch an ein Schlaflabor überweisen, um die Ursache Ihrer schlaflosen Nächte aufzuspüren. In jedem Fall lohnt es sich, dieser Frage nachzugehen. Denn gute Nachtruhe funktioniert wie ein Kreislauf: Wenn wir gut schlafen, haben wir einen besseren Tag und das kann wiederum für einen besseren Schlaf sorgen.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps helfen und wünschen Ihnen in diesem Sinne schon jetzt eine erholsame Nachtruhe.